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Das Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)
Eichhörnchen

Steckbrief

Lebensalter: bis 7 Jahre
Größe: 20 bis 25 cm Körperlänge (ohne Schwanz)
Lebensraum: Nadelwälder, Mischwälder, Parks
Vorkommen: deutschlandweit


Die Baumwipfel sind ihre Heimat: Eichhörnchen sind perfekte Kletterer und wagemutige Springer. Ein Satz von Ast zu Ast über fünf Meter? Kein Problem. Der buschige, bis zu 20 Zentimeter lange Schwanz dient bei solchen Kunststücken als Steuerruder und Balancierhilfe. Je nach Region, Jahreszeit und Nahrung variiert ihr Fell von fuchsrot bis braunschwarz. Zum Schlafen ziehen sich die tagaktiven Tiere in ihr Nest (Kobel) auf dem Baum zurück. Im Winter wird der Kobel zur Wohngemeinschaft: Eingewickelt in ihren Schwanz und eng aneinander gekuschelt, halten die Nager Winterruhe. Alle paar Tage klettern sie aus ihrem Nest und suchen eine der unterirdischen Vorratskammern auf, die sie im Herbst angelegt haben. Um diese wiederzufinden, verlassen sich die Eichhörnchen übrigens nicht auf ihr Gedächtnis, sondern auf ihre ausgezeichnete Nase.

Der kleine Gärtner des Waldes

Mehrere Kilo Samen und Nüsse vergräbt ein Eichhörnchen pro Jahr als Wintervorrat. Vor allem Eicheln, Bucheckern oder Fichtenzapfen verschwinden mit Hilfe der kleinen Nager an vielen verschiedenen Stellen im Boden. Damit helfen Eichhörnchen dem Wald, sich auf natürliche Weise zu verjüngen. Denn nur etwa die Hälfte der Vorräte wird wieder ausgegraben. Die übrigen Samen überwintern gut geschützt in der Erde und können im Frühjahr keimen.