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Die Pilze des Waldes

Pilze bilden in der Natur ihr eigenes Reich. Sie können sich nicht fortbewegen, deshalb zählen sie nicht zu den Tieren. Zu den Pflanzen gehören sie aber auch nicht, denn ihnen fehlt die Fähigkeit zur Fotosynthese. Mit die schönsten Exemplare finden sich im Wald.


Steinpilz

Steinpilz (Boletus edulis)

Reife: Juli bis November
Vorkommen: Laub- und Nadelwälder
Essbar


Knollenblätterpilz

Knollenblätterpilz (Amanita phalloides)

Reife: Juli bis Oktober
Vorkommen: Laubwälder
Tödlich giftig!


Maronenröhrling

Maronenröhrling (Boletus badius)

Reife: Juli bis November
Vorkommen: bevorzugt Fichten und Kiefernwälder
Essbar


Pfifferling

Pfifferling (Cantharellus cibarius)

Reife: Juni bis Oktober
Vorkommen: Laub- und Nadelwälder, moosige Böden
Essbar


Fliegenpilz

Fliegenpilz (Amanita muscaria var . muscaria)

Reife: Juli bis Oktober
Vorkommen: Laub- und Nadelwälder, oft bei Fichten oder Birken
Giftig!


Waldchampignon

Waldchampignon (Agaricus silvaticus)

Reife: Juli bis Oktober
Vorkommen: Nadelwälder, bevorzugt Fichtenwälder
Essbar

Partner der Bäume

Mit Pilzen ist es wie mit Eisbergen: Sichtbar ist nur der kleinere Teil. Was wir Menschen sammeln, sind die Fruchtkörper der Pilze. Der eigentliche Pilzkörper, das Myzel, breitet sich als riesiges Zellgeflecht unter der Erde aus. Fast jede Baumwurzel ist von diesen weißlichen Fäden überzogen. Das ist kein Krankheitszeichen. Tatsächlich versorgen sich Pilze und Bäume gegenseitig. Die Bäume geben Kohlenhydrate ab, die Pilze revanchieren sich mit Wasser und Nährstoffen. Pilze sammeln sollte nur, wer sich wirklich auskennt. Denn einige Speisepilze haben Doppelgänger, die giftig oder gar tödlich giftig sind.