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Forstwirtschaft ist Klimaschutz

Der Wald ist der größte Klimaschützer in unserem Land: Die Bäume sind Holzproduzenten mit Sonnenantrieb. Aus Sonne, Wasser und dem Kohlendioxid (CO2) der Luft erzeugen die Bäume Holz, Sauerstoff und Pflanzenzucker. Dieser Vorgang heißt Photosynthese. Aus dem Pflanzenzucker und den Nährelementen des Waldbodens bauen die Bäume Triebe, Knospen, Blätter, Blüten, Früchte, Wurzeln, Rinde und Holz. 

Wald und Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft leisten einen mehrfachen Beitrag zum Klimaschutz: 

  • Der Wald ist eine wichtige Kohlenstoffsenke: In den Bäumen und im Waldboden sind große Mengen an Kohlenstoff gebunden. 
  • Holz besteht zur Hälfte aus Kohlenstoff. Es ist daher ein effektiver Kohlenstoffspeicher, insbesondere dann, wenn das Holz für langlebige Produkte verwendet wird (z. B. Gebäude). 
  • Holz kann energie-intensivere Rohstoffe wie Metall und Kunststoffe ersetzen. Dies entlastet die Umwelt und hilft, knappe Rohstoffe zu schonen.
  • Holz ist gespeicherte Sonnenenergie und kann fossile Brennstoffe ersetzen. So wird weniger CO2 freigesetzt. Das kommt der globalen CO2-Bilanz zugute und hilft, knappe fossile Energieträger zu schonen.

So hilft Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft dem Klima. Insbesondere der Ersatz von energie-intensiveren Rohstoffen sowie von fossilen Brennstoffen führt insgesamt zu einer positiven CO2-Bilanz.