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Bekannte deutsche Waldgebiete

1. DARßWALD 

Der Darßwald liegt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns und ist das größte von Strand umgebene und zusammenhängende Waldgebiet im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Zu DDR-Zeiten wurde an Kiefern Harz gesammelt. Die dabei verursachten Fischgräten-Muster sind noch heute zu erkennen. 

2. MÜRITZ 

Wer See- und Fischadler in freier Natur beobachten und urwaldartige Buchenwälder erwandern möchte, ist hier, in der Mitte Mecklenburg-Vorpommerns, richtig. Das „Waldgebiet der tausend Seen“ ist UNESCO-Weltnaturerbe und liegt in einem von Deutschlands größten Nationalparken.

3. RUPPINER HEIDE 

Dieses Waldgebiet im Nordwesten Brandenburgs diente zwischen 1952 und 2011 als Truppenübungsplatz und war in der Region als "Bombodrom" bekannt. Früher war die Fläche überwiegend bewaldet und wurde schrittweise vom sowjetischen Militär beansprucht. Auf trockenen und nährstoffarmen Standorten ist eine Landschaft aus Magerrasen und Heidegebieten entstanden. Heute ist das Heidegebiet immer wieder durch Kiefernwälder und Sandbirken-Bestände durchbrochen.

4. SCHORFHEIDE 

Das UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide liegt im Norden Brandenburgs. Hier wechseln sich ausgedehnte Wälder, Moore, Waldseen und Erlenbrüche mit weiten Offenlandschaften ab. Die reich gegliederte Landschaft bildet im Zusammenwirken mit jahrhundertelanger Landnutzung auf engstem Raum eine große Vielfalt an unterschiedlichen Lebensräumen für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. 

5. GRUNEWALD 

Mit dem Dauerwaldkaufvertrag von 1915 erwarb der Zweckverband von Groß-Berlin vom Königlich Preußischen Staat den Grunewald mit dem Ziel, der Bevölkerung „die Gelegenheit der Erholung und Erfrischung im Freien und im Walde zu sichern“. Die neue Stadtgemeinde Groß-Berlin übernahm 1920 den Wald und die Verpflichtung, ihn zu erhalten und von Bebauung zu bewahren. Der Bund Deutscher Forstleute verlieh dem Grunewald die Auszeichnung Waldgebiet des Jahres 2015.
http://www.waldgebiet-des-jahres.de/index.php/2015-der-grunewald 

6. SPREEWALD 

Eine einzigartige Landschaft in Brandenburg: Ein riesiges Netz aus Fließgewässern schlängelt sich durch den Wald. Die natürlichen Flusslaufverzweigungen der Spree wurden durch Kanäle noch erweitert. Die natürlichen Moor- und Auengebiete sind zum Teil UNESCO-Biosphärenreservat. Das Landschaftsbild prägen neben dem einzigartigen Wald aber auch Felder, Wiesen und Gehölze. 

7.SÄCHSISCHE SCHWEIZ 

Der einzige Felsennationalpark in Deutschland liegt in Sachsen. Er ist geprägt durch große Wälder, unzählige Felsriffe, feuchte Schluchten und Wildbäche – großartige Meisterwerke der Natur, die seit 1990 unter Schutz stehen. Die Sächsische Schweiz ist neben der Böhmischen Schweiz (Tschechien) ein Teil des Elbsandsteingebirges. Die Elbe und ihre Nebenflüsse haben hier den Sandstein erodiert und diese einmalige Felsenlandschaft geschaffen. 

8. ERZGEBIRGE VOGTLAND 

In dem sächsischen Waldgebiet an der Grenze zu Tschechien erwarten Sie Heckenlandschaften, Hochmoore, Bergwiesen, alte Bergwerkstollen und Bergmischwälder. Traurige Berühmtheit erlangten die Wälder hier durch das Waldsterben der 80er Jahre auf den Höhenkämmen des Erzgebirges. Durch den Einsatz von Filteranlagen in Kraftwerken und durch Sanierungen in Industrie und in Wohnhäusern wurden die Immissionen gesenkt und die Bäume haben sich erholt. 

9. THÜRINGER WALD 

Das sogenannte „Grüne Herz“ in Thüringen ist geprägt von ausgedehnten Wäldern, tiefen Tälern und steilen Hängen. Auf dem Höhenrücken des Thüringer Waldes verläuft der bekannte Wanderweg „Rennsteig“. In der Stadt Eisenach können Sie die weltbekannte Wartburg (UNESCO Welterbe) erkunden, wo einst Martin Luther das Neue Testament übersetzte. 

10. FRANKENWALD 

In Bayern "ganz oben" liegt der Frankenwald. Charakteristisch für ihn ist ein reizvoller Dreiklang aus bewaldeten Hängen, gerodeten Hochflächen und romantischen Wiesentälern. An seinem Ostrand können Sie das „Grüne Band“ erleben, dass sich entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze als ein beispielhafter Biotopverbund durch Deutschland zieht. Der Bund Deutscher Forstleute verlieh dem Frankenwald die Auszeichnung Waldgebiet des Jahres 2017.
http://www.waldgebiet-des-jahres.de/

11. FRÄNKISCHE SCHWEIZ 

Tiefe Taleinschnitte, weite Hochflächen und zahlreiche Burgen und Ruinen prägen die Fränkische Schweiz im Norden Bayerns. Die Täler werden von bizarren Felsformationen umrahmt und sind eines der wichtigsten Klettergebiete in Deutschland. Auch unterirdisch können Sie die Fränkische Schweiz in einer der gut zugänglichen Höhlen erkunden. 

12. FICHTELGEBIRGE 

Wie ein riesiges Hufeisen liegt die Bergkette des Fichtelgebirges im Nordosten Bayerns. Über 1000 m hoch erheben sich Schneeberg und Ochsenkopf, die höchsten Berge Frankens. Entdecken Sie hier romantische Täler, idyllische Burgruinen, faszinierende Hochmoore, herrliche Waldseen und einmalige Felsformationen. Im Fichtelgebirge entspringen auch die vier Flüsse Main, Eger, Naab und Saale.

13. OBERPFÄLZER WALD 

Entlang der bayerisch-tschechischen Grenze erwarten Sie im Oberpfälzer Wald tiefe Täler, markante Granitmassive, Ruinen, Burgen und ausladende Teich- und Seenlandschaften. Der Oberpfälzer Wald geht nahtlos in den tschechischen Böhmerwald über. Seit sich 1989 der „eiserner Vorhang“ hob, ist ein Besuch nur einen Katzensprung entfernt. 

14. BAYERISCHER WALD 

Bayerischer Wald, Böhmerwald, Šumava, – so lauten wechselnde Namen für ein und dasselbe uralte Mittelgebirge in Bayern und Tschechien. Dort wurde 1970 der erste deutsche Nationalpark gegründet. Unter dem Motto „Natur Natur sein lassen“ schritt der Mensch auch bei Katastrophenereignissen, wie großflächigem Borkenkäferbefall nicht mehr ein.  Die höchsten Gipfel des Nationalparks sind der Große Falkenstein (1315 m), der Lusen (1373 m) und der Große Rachel (1453 m). Neben den fichtenreichen Hochwäldern erstrecken sich dort auch noch ökologisch wertvolle Hochmoore mit Moorseen wie dem Latschensee und ehemalige Hochweiden, die sogenannten Schachten, die sich auf der tschechischen Seite im Böhmerwald noch weiter ausbreiten.

15. BAYERISCHE ALPEN

Beeindruckende Berge, schöne Täler und der höchste Berg Deutschlands, die Zugspitze mit über 2.900 m, erwarten Sie in den Bayerischen Alpen. Die Bergwälder sind überlebenswichtig für die Menschen in den Alpen, denn sie bieten Städten und Straßen Schutz vor Lawinen und Steinschlag. Hier findet sich auch der schon 1910 zum „Pflanzenschonbezirk Berchtesgadener Alpen“ ausgewiesene Nationalpark Berchtesgaden. In seiner heutigen Form besteht er seit 1978 und bildet seit Juni 2010 die Kern- und Pflegezone des 467 km² großen Biosphärenreservates Berchtesgaden.

16. SCHWARZWALD 

Der Namensgeber dieses dicht bewaldeten Gebietes sind die ausgedehnten, dunklen Mischwälder mit den charakteristischen Weißtannen. Die langen und gerade gewachsenen Tannen wurden früher sogar nach Amsterdam geflößt, um als Pfähle für den Hausbau im sandigen und nassen Untergrund sowie als Schiffsmasten zu dienen. Deshalb wurden die Tannen auch „Holländer“ genannt. Der Feldberg ist als höchster Berggipfel des Schwarzwaldes mit über 1.490 m bekannt. 

17. SCHWÄBISCHE ALB 

Auf der abwechslungsreichen Schwäbischen Alb (Baden-Württemberg) finden Sie Schlucht- und Hangwäldern entlang des Albtraufs; Wacholderheiden, Kalkmagerrasen und Streuobstwiesen auf der Albhochfläche und dem Vorland. Seit 2002 ist die Schwäbische Alb ein Geopark, hier können Sie einige der unzähligen Höhlen besuchen. 

18. FRANKENHÖHE

Auf dem Bergrücken, der sich über Bayern und Baden-Württemberg erstreckt, finden Sie ein abwechslungsreiches Landschaftsbild vor: Weinbau, Streuobstwiesen, Trockenrasen und ehemals mit Vieh beweidete Hutewälder. Hier gibt es heute noch Mittelwälder, eine besondere Waldbewirtschaftungsform, und es wird Hüteschäferei betrieben. Ein Großteil der Frankenhöhe ist Natura-2000-Gebiet, ein Netz aus Schutzgebieten innerhalb der EU. 

19. STEIGERWALD 

Der laubholzreiche Steigerwald liegt am Schnittpunkt der bayerischen Regierungsbezirke Unter-, Mittel- und Oberfranken. Den Steigerwald prägen ausgedehnte Buchen- und Eichenwälder, typisch fränkische Dörfer mit Fachwerkhäusern, historischen Ortskernen und Bauten aus heimischem Sandstein.

20. RHÖN 

Die Rhön liegt im Grenzgebiet von Bayern, Hessen und Thüringen. Der Großteil ihres Kerngebietes, in Bayern jedoch auch Teile ihrer nichtvulkanischen, südlichen Abdachung, liegen im rund 1850 km² großen Biosphärenreservat Rhön. Sie ist neben Mischwaldgebieten, Felsen und Blockhalden, Mooren und Sümpfen vor allem von vielen Weiden und Bergwiesen geprägt. Diese geben der Landschaft den Eindruck von Offenheit und Weite. Die Kargheit des Bodens, das raue Klima in den Hochlagen und die extensive Bewirtschaftung sind Lebensraum für besondere Tierarten, wie das Braunkehlchen.

21. SPESSART 

Die sanften Hügel des Spessarts (Bayern und Hessen) sind dicht mit Buchen- und Eichenwäldern bewaldet. Die hochwertigen Spessart-Eichen sind unter Forstleuten und Holzverarbeitern weltbekannt. Entdecken Sie die Heimat vieler Legenden und der Räubergeschichte „Das Wirtshaus im Spessart“ (Wilhelm Hauff). 

22. ODENWALD 

Das Mittelgebirge ist von ausgedehnten Wäldern geprägt und gliedert sich in den nördlichen „kristallinen Odenwald“ und den sich südlich anschließenden „Bundsandstein-Odenwald“ Der Westhang des Odenwaldes erhebt sich unmittelbar aus dem Oberrheingraben. Daran entlang führt die alte Römerstraße „Strata Montana“, die dem heutigen Naturpark Bergstraße-Odenwald den Namen gab. Übersetzt heißt der Odenwald „Sagenwald“ und ist bekannt für seine unzähligen Geschichten. Hier wurde angeblich der Drachentöter Siegfried (Nibelungenlied) ermordet. 

23 PFÄLZERWALD 

Der Pfälzerwald liegt im Südwesten von Rheinland-Pfalz und ist das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland. Zusammen mit den französischen Nordvogesen ist er Teil des ersten grenzüberschreitenden Biosphärenreservates „Pfälzerwald-Vosges du Nord“ in Europa. Der Pfälzerwald ist ein bevorzugtes Wandergebiet, geprägt von weiten Kiefern und Eichenwäldern und bizarren Felsformationen. Geschichtsträchtige Burgruinen bieten grandiose Ausblicke auf die Landschaft und Einblicke in das Ritterleben im Mittelalter. Auch die Weine und Regionalküche der Pfalz sind eine Reise wert.

24. HUNSRÜCK 

Quer durch Rheinland-Pfalz, zieht sich eines der ältesten Mittelgebirge Deutschlands. Seine höchste Erhebung ist der Erbeskopf mit 816 m. In den Hochlagen bilden Soonwald, Idarwald und Hochwald einen nahezu durchgehenden Waldgürtel, der an den Rändern steil zu den Flusstälern von Rhein, Mosel, Nahe und Saar abfällt. Ökologisch ist der Hunsrück ein besonders vielfältiges Mosaik unterschiedlicher Waldtypen, Offenlandbiotope und Stillgewässer bis hin zu den trocken-warmen Geröllhalden an den tiefergelegenen Weinbaulagen der Hangflanken. Auch geschichtlich hat der Hunsrück viel zu bieten: Von Nordeuropas einzigen paläolithischen Felsritzungen über Römerstraßen bis hin zu den Spuren der Räuber Schinderhannes und Schwarzer Peter. 

25. TAUNUS 

Der Taunus liegt in der Nähe des Ballungsgebietes Rhein-Main in Hessen und Rheinland-Pfalz. Dieses waldreiche Gebiet ist voller Geschichte: Besichtigen Sie historische Bauwerke von Römern, Kelten und Germanen. Die Kubacher Kristallhöhle im Taunus ist die einzige von Besuchern begehbare Kristallhöhle Deutschlands. 

26. WESTERWALD 

Der Westerwald zieht sich durch Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Neben ausgedehnten Wäldern finden Sie hier auch steile und sonnige Weinhänge, malerische Ortschaften und idyllische Bachtäler. Das längste archäologische Bodendenkmal Deutschlands, der obergermanisch-raetische Limes, führt auch durch den Westerwald. 

27. EIFEL-VENN 

Die Eifel liegt im Süden von Nordrhein-Westfalen und im Norden von Rheinland-Pfalz und bildet mit den belgischen und luxemburgerischen Ardennen ein zusammenhängendes Bergland mit vielen Wechseln. Die Eifel wird in drei große Naturräume gegliedert: Nördlich liegt das Vennvorland mit der Kaiserstadt Aachen und ihrer Printenbäckerei. In der Osteifel liegt das Kloster Maria Laach inmitten Europas jüngstem Vulkangebiet. In der Westeifel haben die Kämpfe des zweiten Weltkriegs Dörfer und Wälder zerfetzt. Immer noch künden Bunkerruinen und andere Hinterlassenschaften des Westwalls davon. 

28. SIEBENGEBIRGE 

Das Siebengebirge liegt im Ballungsraum Köln-Bonn. Es besteht aus über 40 Bergen und Anhöhen. Diese bewaldete Hügellandschaft ist mit vielen Wanderwegen erschlossen. Eine Attraktion ist der Drachenfels, der auch mit einer Zahnradbahn erreichbar ist und einen wunderschönen Blick auf das darunterliegende Rheintal gewährt. 

29. SAUERLAND 

Das Sauerland (Nordrhein-Westfalen) wird auch als das Land der tausend Berge bezeichnet und ist von Buchen- und Fichtenwäldern geprägt. Außerdem gibt es hier noch zahlreiche Stauseen. Im Januar 2007 hinterließ der Orkan Kyrill vor allem in den Nadelwäldern erhebliche Zerstörungen.

30. ROTHAARGEBIRGE 

Das Rothaargebirge liegt in Nordrhein-Westfalen und Hessen. Die Landschaft aus Fichten- und Buchenbeständen, aus weiten Heiden, Bergkuppen, Tälern, Senken und Mulden ist abwechslungsreich. Der vom deutschen Wanderinstitut ausgezeichnete Premiumweg „Rothhaarsteig“ lädt zum Wandern ein. 

31. KELLERWALD-EDERSEE 

Im hessischen Kellerwald und rund um den Stausee Edersee steht auf über 50 Bergen und Kuppen als UNESCO-Weltnaturerbe das „Buchenmeer“ von Deutschland. Er ist Teil des Westhessischen Berglandes und der erster Nationalpark Hessens. Auf dem Rundwanderweg „Kellerwaldsteig“ können Sie Buchenwälder und idyllische Bachtäler durchwandern. 

32. KAUFUNGER WALD 

Tiefe Wälder, im Wechsel mit Wiesen und Äckern bestimmen diese Landschaft in Hessen und Niedersachsen. Hier können Sie den sagenumwobenen „Frau Holle Teich“ (Gebrüder Grimm) entdecken. Zu den Sehenswürdigkeiten des Kaufunger Waldes gehören weiter der Bilsteinturm auf der Kuppe des Bilsteins und das zwischen Hühnerfeldberg und Kleinen Steinberg gelegene Moor Hühnerfeld. Eine Freizeitattraktion ist der Erlebnispark Ziegenhagen bei Witzenhausen-Ziegenhagen, wo sich die Burgruine Ziegenberg befindet. In den Westausläufern des Kaufunger Waldes befindet sich in Sichelnstein die Burg Sichelnstein und bei Nieste das Bodendenkmal der einstigen Burg Sensenstein.

33. HAINICH 

Dieser bewaldete Höhenrücken liegt in Thüringen. Neben zahlreichen Kleingewässern und Gehölzgruppen finden Sie hier vor allem ausgedehnte Buchenwälder. Mit dem Nationalpark Hainich befindet sich im Süden des Höhenrückens nicht nur der bislang einzige Nationalpark Thüringens, sondern auch die größte nutzungsfreie Waldfläche Deutschlands. Zentrale Bereiche des Nationalparks Hainich sind Teil des UNESCO-Welterbes  „Alten Buchenwälder Deutschlands“. Mit der im Namen enthaltenen Vorsilbe Hain wurden heilige, mit einer Hainbuchenhecke umzäunte Wäldchen bezeichnet.

34. HARZ 

Das höchste Mittelgebirge Deutschlands liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ausgedehnte Wälder, tief eingeschnittene Täler, wilde Flüsse und Stauseen erwarten Sie in einem der größten Waldnationalparke Deutschlands. Der Brocken ist mit rund 1.141 m der höchste Berg im Norden Deutschlands und ein beliebtes Ausflugsziel. 

35. TEUTOBURGER WALD 

Der umgangssprachlich genannte „Teuto“ besteht aus drei parallel liegenden bewaldeten Kämmen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Historisch ist er bekannt durch die „Schlacht im Teutoburger Wald“ zwischen den Römern und den Germanen, welche hier stattgefunden haben soll. Zu den touristischen Anziehungspunkten gehören das Hermannsdenkmal, sowie die Naturdenkmäler der Externsteine und Dörenther Klippen. Die Externsteine sind eine markante Sandstein-Felsformation im Teutoburger Wald und als solche eine herausragende Natursehenswürdigkeit Deutschlands.

36. LÜNEBURGER HEIDE

Die Abholzung der ehemals vorhandenen Wälder für die Gewinnung von Salz und die darauffolgende jahrhundertelange Überweidung führte zur größten zusammenhängenden Heidefläche Mitteleuropas. In der Lüneburger Heide (Niedersachsen) gibt es neben violetten Heidekraut, Wacholder und Heidschnucken auch Moore, Quellen und Flüsse, Felder, Wiesen, reetgedeckte Häuser sowie ausgedehnte Kiefernwälder. 

37. SACHSENWALD

Der Sachsenwald ist der Rest eines riesigen Urwaldes, bestehend vorwiegend aus Eichen und Buchen, der sich von der Ostsee bis nach Niedersachsen erstreckte. Das größte zusammenhängende Waldgebiet Schleswig-Holsteins wird durch seine Besitzer, die Familie Bismarck, verwaltet und geprägt. Es sind einige Denkmäler zur Familiengeschichte dort zu finden. Neben Laubwäldern finden Sie hier auch noch einen Eichen-Hutewald- einen ehemalig als Viehweide genutzten Wald.

38. AUKRUG

Die naturnahen Wälder mit den für den Naturpark typischen Quellen, Fließgewässern und Teichen bieten Lebensräume für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Im Aukrug beheimatet sind u. a. der Schwarzstorch, der Uhu, viele Arten von Fledermäusen, der Rotmilan, die Knoblauchkröte und der Bergmolch. Für Schleswig-Holstein einzigartig sind auch die wildgewachsenen Arnikawiesen. Von Beobachtungstürmen aus kann man Heckrinder beobachten, die zur Pflege einiger Wiesenflächen gehalten werden.  

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